Donnerstag, 6. Juli 2017

Turmfalken-Nachwuchs im Thüringer Umweltministerium per Webcam beobachten

Bereits seit mehreren Jahren bietet das Thüringer Umweltministerium in der Erfurter Beethovenstrasse einem Turmfalken-Pärchen ein Zuhause. In dem Vorsprung einer ehemaligen Lüftungsanlage nisten und brüten die Turmfalken (Falco tinnunculus). In der in der Brutsaison 2017 sind bereits vier Junge geschlüpft. Ein weiteres muss sich noch aus dem verblieben Ei pellen.
Das erste Ei wurde bereits am 28. April 2017 gelegt. 

In den kommenden Wochen hat das Turmfalken-Pärchen alle Flügel voll zu tun, um ausreichend Nahrung zur Fütterung zu organisieren. Auf dem Speiseplan stehen überwiegend Kleinsäugetiere wie Mäuse, gelegentlich Kleinvögel und bei Nahrungsmangel auch Insekten wie Käfer und Regenwürmer. 

Bevor die jungen Turmfalken flügge werden und die Bruthöhle für immer verlassen können, sind die ersten Steh- und Flugversuche zu absolvieren. Das Daunenkleid wird im Verlauf gegen Gefieder getauscht.
Hintergrund
 Die Turmfalken (Falco tinnunculus) sind die in Mitteleuropa am häufigsten vorkommende Falkenart. Sie sind sowohl in naturnahen ländlichen Gebieten, als auch in den Städten zu finden. Turmfalken sind von Natur aus überwiegend Felsenbrüter. In menschlichen Siedlungen werden als Nistplätze auch Nischen und Hohlräume in oberen Stockwerken von Gebäuden angenommen. Die häufig genutzten Brutplätze an Kirchtürmen gaben den Turmfalken ihren deutschen Namen.

Mit einer Webcam  (Bitte klicken!) lässt sich die Aufzucht der hungrigen Turmfalken-Jungen „live“ mitverfolgen.



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